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Kontakt

Mag. Elke Mitterer

Mobil: +43 650 34 27 260
Email: office@elkemitterer.at

Klinische Psychologin - Psychotraumatologin
Gesundheitspsychologin
Zertifizierte Arbeitspsychologin (BÖP)
Zertifizierte Notfallpsychologin (GkPP)

Gesundheitszentrum West
Mitterweg 16 - 6020 Innsbruck - Österreich

Erfolg

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Infos zum Burn-Out

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Burn-Out ist keine eigene Diagnose laut Klassifikationssystem für psychische Störungen ICD-10. Burn-Out ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit, der als Endzustand einer Entwicklungslinie / vielen nicht bewältigbaren Lebenserfahrungen bezeichnet werden kann, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt. Der Zustand umfasst ein Symptomenbündel wie zunehmende Feindseligkeit, Abwehr sozialer Kontakte, Minimierung des Engagements, Ängstlichkeit, Anpassungsproblematiken, Vernachlässigung der persönlichen Bedürfnisse, Perfektionsstreben, mangelnde Regenerationsfähigkeit und Niedergeschlagenheit. Neurotische Personen mit zwanghaften Ehrgeiz und Helfersyndrom sind besonders gefährdet auszubrennen. Bei Erschöpfungssymptomatik ist ein diagnostisches, professionelles Vorgehen auf mehreren Ebenen notwendig, um den notwendigen Behandlungsplan erstellen zu können. (Abklärung der klinisch relevanten Probleme, dauerhafte Persönlichkeitsstörungen, körperlich, medizinische Probleme, psychosoziale und umgebungsbedingte, d.h. auch arbeitsbedingte, Probleme) Klinische und Gesundheitspsychologen setzen entsprechende Testverfahren zu Abklärung der phänomenologischen, psychodynamischen und interaktionellen Problematiken ein und stärken aufgrund der erfassten individuellen Ressourcen des Betroffenen die Bewältigungs- und Resilienzfähigkeit der Person. Des Weiteren ist ein interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten, Arbeitspsychologen, Arbeitsmedizinern, Unternehmen usw. zur Wiederherstellung der Gesundheit des Betroffenen notwendig.

für Einzelpersonen: 
SVA Versicherte gibt es die Möglichkeit über den Gesundheitshunderter einen Zuschuss zu erhalten bzw. auch im Zuge des SVA Nachbetreuungsprogramm nach einer stationären Burn-Out-Prävention. Wir sind Kooperationspartner.

Alle anderen Versicherten informieren wir gerne über die Kostenzuschüsse für psychologische Einzelsitzungen.

 

Für Betriebe:
Gerne gestalten wir einen Informationsvortrag in Ihrem Betrieb

"Erkennen von Burn-Out-Symptomatiken bei meinen Mitarbeiter/innen - wie kann ich mich und andere gesund erhalten?"

Kosten richtet sich nach der vereinbarten Vortragsdauer und der Anfahrtskosten

Gerne übermitteln wir Ihnen ein unverbindliches Angebot

Depression

Darunter versteht man eine ernsthafte psychische Erkrankung, die das gesamte Wohlbefinden und die Lebensqualität des Betroffenen stark beeinträchtigen kann und dadurch eine gezielte klinisch-psychologische Behandlung bedarf. Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen – ca. 20% aller Menschen erkranken einmal in ihrem Leben an einer Depression. Für die Entstehung von Depressionen können viele Ursachen Auslöser, äußere Ereignisse oder biologische/genetische Faktoren sein. Das Zusammenwirken von sozialen, psychologischen und biologischen Faktoren spielen eine Rolle, ob nach einem äußeren Ereignis wie Trennung, Verlust einer nahestehenden Person, Arbeitslosigkeit oder chronischem Stress depressive Episoden auftreten.

Symptome können unter anderem sein: Niedergeschlagenheit, Antriebsschwäche, Lustlosigkeit, sowie körperliche Symptome wie erhöhte Müdigkeit und Erschöpfung, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, innere Unruhe etc. Der Erfolg und die Dauer der Behandlung ist auch wesentlich von der freiwilligen Mitarbeit und Bereitschaft zur Veränderung des Verhaltens- und des Denkmusters abhängig.

Behandlung abhängig von den Auslösern – klinisch-psychologische Behandlung mit oder ohne medikamentösen Unterstützung. Ziel der Behandlung ist die Wiedergewinnung der Lebensqualität durch Aktivierung von bestehenden Ressourcen, Erlernen von Selbstsicherheit, Problemlösungsstrategien und Entspannungstechniken.

Krise

Nicht jedes seelisches Tief ist ein Ausdruck einer psychischen Erkrankung. Gelegentliche Krisen erlebt jeder/jede. Ständige Harmonie mit sich selbst und anderen gibt es nicht. Wenn jedoch die Belastungen zu groß, über eine längere Zeit andauern, die Bewältigungsstrategien mit Konflikten und Problemen umzugehen, versagen oder erschöpfen, kann aus dem Unbehagen eine psychische Krise werden, d.h. schmerzhafter seelischer Zustand, weil Alltagsaufgaben bzw. wichtige Lebensziele nicht mehr mit den üblichen Problemlösungsmethoden bewältigt werden können. Verlust des seelischen Gleichgewichts durch Gefühl der Bedrohung, Zunahme der Unsicherheit und gleichzeitig erlebten Handlungsdruck.